Das Geld liegt im Web – Crowdfunding mit Flattr

Was ist Flattr? Wie der Titel und der letzte Artikel schon verraten fällt Flattr in den Bereich des Crowdfunding. Es bietet Künstlern, Kultur- und Content-Schaffenden die Möglichkeit des Fundraisings, also Geld zu sammeln und somit für ihre Arbeit entlohnt oder wenigstens unterstützt zu werden um ihre Kosten zu decken.  Sich selbst bezeichnet Flattr daher als “Soziales Mikrozahlsystem”.

Prominentestes Beispiel für Flattr-Nutzer dürfte aktuell Wikileaks sein. Nachdem amerikanische Zahlungsanbieter wie Paypal, Mastercard, Visa und die Bank of America Wikileaks Konten eingefroren haben oder sich weigern Überweisungen vor zu nehmen, sind die eingehenden Spenden drastisch gesunken, von 73’000$/Monat auf nur noch 5000$/Monat. Langsam droht Ebbe in der Kasse, da nach eigenen Angaben pro Jahr mindestens laufende Kosten in Höhe einer halben Million zu decken sind.

Ganz dem Gedanken des sozialen Mikrozahlsystems folgend und da es glücklicherweise ein dänisches Unternehmen ist, sind Spenden an Wikileaks nach wie vor möglich. Und gern gesehen.

 

Aber es geht hier nicht um Wikileaks sondern um Flattr.

Die Nutzung ist denkbar einfach. Auf flattr.com gehen, anmelden, dazu braucht ihr nur eine funktionierende eMail-Adresse, und schon seid ihr dabei.

Liefert ihr in irgendeiner Form Content, braucht ihr nun nur noch das entsprechende Code für ein Flattr-Button in eurer Homepage oder Blog einbauen und schon können eure Fans oder Leser euch flattrn.

 

Gehört ihr zu den Nutzern und wollt ihr eurem Lieblings-Blogger oder Musiker eine kleine Spende zukommen lassen, auch wieder einfach anmelden und per Paypal, Überweisung oder eine der anderen Einzahlungsmöglichkeiten ein paar Euro auf euren Flattr-Account laden.

Danach bestimmt ihr wie hoch eure monatliches Budget sein soll und am Ende des Monats wird euer Monatsbudget unter allen Leuten die ihr geflattrt habt aufgeteilt.

 

Bei mir geht es noch einen Schritt weiter, ihr könnt nicht nur meine Artikel flattrn, sondern auch Kommentare die euch besonders gut gefallen.

Damit eure Kommentare ein Flattr-Button aufweisen müsst ihr euch nur anmelden und in den Einstellungen eure Flattr-Account eintragen.

 

Und dann natürlich noch vor Esprit sprühende Kommentare schreiben. Nicht so wie dieser Artikel. ;)

 

flattr this!

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